Spider Jerusalem kehrt nach fünf Jahren Einsamkeit zurück in die Stadt – einen gigantischen Moloch aus Konsum, Drogen, Medien, politischen Inszenierungen, bizarren Subkulturen und technologischem Größenwahn.
Transmetropolitan ist kein rechter Comic. Gerade deshalb lohnt sich die Lektüre aus rechter Perspektive. Warren Ellis und Darick Robertson treiben Entwicklungen der modernen Gesellschaft ins dystopische Extrem: Entwurzelung, Auflösung gesellschaftlicher Normen, Medienmacht, Konsumismus und die Verschmelzung von Mensch und Technik.

