Beschreibung
Format: Taschenbuch. 18,4 cm x 12,8 cm
Seitenzahl: 272
Verlag: Diogenes
Entstehungsjahr: 1953
Eine Gesellschaft, die ihre Bücher verbrennt, hat das Denken längst aufgegeben.
Guy Montag ist Feuerwehrmann. Doch in seiner Welt löscht die Feuerwehr keine Brände – sie legt sie. Ihre Aufgabe ist es, Bücher aufzuspüren und zu vernichten. Die Menschen sollen sich unterhalten lassen, statt zu lesen, zu zweifeln und eigene Gedanken zu entwickeln.
Montag hat seinen Beruf nie infrage gestellt. Erst Begegnungen und erschütternde Erlebnisse bringen ihn dazu, selbst ein Buch zu öffnen. Damit gerät er ins Visier des Systems, dem er bisher gedient hat.
Fahrenheit 451 lässt sich aus rechter Perspektive als Warnung vor staatlich gelenkter Gleichförmigkeit und dem Verlust kulturellen Gedächtnisses lesen. Bradbury zeigt eine Gesellschaft, in der Wissen verdrängt wird und ständige Unterhaltung den Menschen die Ruhe zum Nachdenken nimmt. Wer Bücher bewahrt, bewahrt hier auch die Möglichkeit, selbst zu urteilen.
Ein düsterer Klassiker über Zensur, Anpassung und den Mut, sich dem verordneten Vergessen zu widersetzen.
Verlagsbeschreibung:
Es ist eine Horrorversion des digitalen Zeitalters, die Bradbury vorausgesehen hat: Lesen ist geächtet, Wissen nicht erwünscht, auf Buchbesitz steht Strafe, und die Menschen werden mit Entertainment und Dauerberieselung kleingehalten. Der ‚Feuermann‘ Guy Montag, der an den staatlich angeordneten Bücherverbrennungen beteiligt ist, beginnt sich nach einem traumatischen Einsatz zu widersetzen und riskiert dabei sein Leben.