Beschreibung
Format: Hardcover, 14,4 × 9,2 cm – edles, handliches Format
Seitenzahl: 416
Verlag: Fischer Taschenbuch
Entstehungsjahr: 1932
Eine Welt ohne Familie, ohne Bindung und ohne Schmerz. Was könnte daran falsch sein?
In Aldous Huxleys Zukunft werden Menschen in Fabriken erzeugt, für ihre gesellschaftliche Rolle vorbereitet und von Kindheit an auf Zufriedenheit getrimmt. Konsum, sexuelle Verfügbarkeit und die Droge Soma sollen verhindern, dass jemand länger unglücklich ist – oder ernsthaft über sein Leben nachdenkt. Kommt euch das bekannt vor?
Doch nicht jeder passt in diese Ordnung. Als ein Außenseiter mit einer anderen Vorstellung vom Menschsein in die „schöne neue Welt“ gerät, treten ihre Widersprüche offen zutage.
Huxleys Roman stellt Fragen, die weit über seine Entstehungszeit hinausreichen: Was wird aus Familie, Freiheit und menschlicher Würde, wenn eine Gesellschaft alles dem reibungslosen Funktionieren unterordnet? Seine Herrscher brauchen kaum Gewalt. Sie formen die Wünsche der Menschen so, dass diese ihre Unfreiheit für Glück halten.
Ein großer dystopischer Roman über Entwurzelung und den Preis einer vollkommen durchorganisierten Gesellschaft.
Verlagsbeschreibung:
Ein Klassiker der Weltliteratur in Neuübersetzung 1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt. In der hoch gelobten Neuübersetzung von Uda Strätling erhält das prophetische Buch, dessen Aktualität uns jeden Tag aufs Neue bewiesen wird, seine sprachliche zeitgemäße Gestalt.