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	<title>Sonstiges Archive - Hydra Comics</title>
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		<title>HYDRA – Was soll das eigentlich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hydra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 21:24:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Text, erstmals veröffentlicht in Hydra Comics #5, gewährt Einblick in das Konzept unserer einmaligen Comicreihe. Spätestens seit HYDRA COMICS #4 ist klar, dass einige Geschichten unserer Comicreihe miteinander verbunden sind. Die Heldengeschichte aus dem vierten Heft führt uns direkt zum Ende der SCHAKAL-Geschichte aus HC #3. Auch das kurze Auftauchen des zeitreisenden Professors Brunner in</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hydra-comics.de/hydra-was-soll-das-eigentlich/">HYDRA – Was soll das eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hydra-comics.de">Hydra Comics</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><em>Der Text, erstmals veröffentlicht in <strong>Hydra Comics #5</strong>, gewährt Einblick in das Konzept <a href="https://hydra-comics.de/produkt-kategorie/comics/hydra-comics/" target="_blank" rel="noopener">unserer einmaligen Comicreihe</a>.</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Spätestens seit HYDRA COMICS #4 ist klar, dass einige Geschichten unserer Comicreihe miteinander verbunden sind. Die Heldengeschichte aus dem vierten Heft führt uns direkt zum Ende der SCHAKAL-Geschichte aus HC #3. Auch das kurze Auftauchen des zeitreisenden Professors Brunner in HC #2 ist kein Zufall, sondern Teil einer größeren Erzählung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Eigentlich hatte ich mir gedacht, dass die Leser selbst entdecken sollen, welche Erzählungen zu unserer Geschichtensammlung im HYDRA-Verse (mein etwas skurriler Arbeitstitel) gehören und welche nicht. </strong>Manchmal hinterlassen wir nur winzige Hinweise, wie in „Der nützliche Idiot“ in HC #2. Dort ist auf einem Panel der Mond zu sehen, und es scheint, als gebe es dort Städte wie in „Horus“ (HC #1) – also ist es Teil der Gesamterzählung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Konzept ist, dass jeder Teil der großen Geschichte für sich als Mini-Erzählung funktioniert, aber am Ende alles für den aufmerksamen Leser ineinandergreift. Das ist schon seit HC #1 so, wo in „Wiedergutmachung“ bewusst ein wichtiges Detail unerwähnt bleibt. Ich wollte einfach sehen, wie viele Menschen darauf stoßen, und ich habe die Idee der versteckten Hintergrundgeschichte bei „Rick und Morty“ geklaut.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7329" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1.png" alt="" width="1822" height="1068" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-200x117.png 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-300x176.png 300w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-400x234.png 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-500x293.png 500w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-600x352.png 600w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-700x410.png 700w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-768x450.png 768w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-800x469.png 800w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-1024x600.png 1024w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-1200x703.png 1200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1-1536x900.png 1536w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/Bild-HC2-1.png 1822w" sizes="(max-width: 1822px) 100vw, 1822px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Wie gesagt, ich wollte es so halten, dass man sich alles selbst zusammenreimen muss. Aber in Zeiten von Social Media, Messen und Ähnlichem konnte ich das vergessen.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Geschichten über eine kaputte Welt</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Aber das ist nur ein Aspekt. </strong>Was viel wichtiger ist, wird in diesem Heft wieder deutlich. In HYDRA COMICS beschäftigen wir uns mit unserer kaputten Welt und überzeichnen sie bis ins Absurde – wie es in Comics üblich ist. Seit HC #2 wissen wir, dass unsere Realität ein dunkler Zeitstrang ist, weil einige mächtige Kräfte daran herummanipuliert haben. Unser Held Benno stammt aus der eigentlichen Realität, die nicht so ungerecht und unfrei ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">In HC #3 gingen wir der Frage nach, was jemand, der in Opposition zu den herrschenden Eliten steht, tun würde, wenn er übermenschliche Kräfte hätte – und ob das überhaupt etwas ändern würde. Haben wir nicht Gesellschaften und Systeme geschaffen, die so sehr auf Kontrolle und Konformismus setzen, dass der Einzelne, egal, wie mächtig er ist, nichts ändern kann, ohne sich auf die Spielregeln der bösen Jungs einzulassen?</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Zensur und Repression</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Es geht aber auch um Zensur. </strong>Wenn in dieser Ausgabe in „Der Gärtner“ der Professor dem Mondmann Balder einen Ministeriumsbeamten im Kofferraum präsentiert, dann ist das auch unser Kommentar zum Indizierungsversuch der Serie „Der Vigilant“ (<a href="https://hydra-comics.de/?s=vigilant" target="_blank" rel="noopener">hier zu finden</a>). Das Quasi-Verbot sollte damit begründet werden, dass der Anti-Held Vigilant in seiner Comicreihe den Justizminister entführt. Aus Sicht der Zensurbehörde „Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz“ (früher „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften“) war dies eine Szene, die sich gegen Vertreter des Staates und unsere Ordnung richtete. Natürlich scheiterte diese absurde Argumentation, die versucht, Kunst- und Meinungsfreiheit zu beschneiden. Aber in einem Staat, in dem man schon vom Inlandsgeheimdienst beobachtet werden kann, wenn man Kritik an der Regierung übt, ist alles möglich. <strong>Es ist eine Politik der vielen kleinen Verbote, Repressionen und Einschüchterungsversuche.</strong></p>
<p><strong>Wie diese Politik der Unfreiheit abseits der Indizierungen funktioniert, merken wir und viele andere jeden Tag. </strong>Auch wir haben schon Anzeigen und Ermittlungen wegen angeblicher „Volksverhetzung“ erhalten. Wir werden von Plattformen geworfen, oder uns werden Steine in den Weg gelegt. Schlimmer als die idiotischen, lauten, woken 110-prozentigen Konformisten sind die im Hintergrund agierenden Schreibtischtäter, die einfach ihren „Dienst“ tun und machen, was man ihnen sagt – bis zur unverdienten Pensionierung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>All das möchten wir in unseren Comics verarbeiten. </strong>Und wie schon Generationen vor uns, die sich mit übereifrigen Zensoren auseinandersetzen mussten – der US-Comic-Code lässt grüßen –, verpacken wir unsere Geschichten in bunte Bilder, überzeichnete Charaktere und weit hergeholte Situationen.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Kunst, die provoziert</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;"><strong>In unseren Comics sollen die wirklich Guten auch gelegentlich mal gewinnen, oder es sollen Ideen aufgeworfen werden, die erschrecken oder zum Nachdenken anregen. </strong>Gerade das Konzept der vielen Realitäten bietet hier zahllose Möglichkeiten.</p>
<p>Es ist wie in alten „Star Trek“-Folgen, wo jede Woche ein anderer Planet besucht wird und man deren Lebensweise und Gesellschaft betrachtet. Oft gibt es ein großes Problem, das sich im Dunkeln verbirgt.</p>
<p>Aber gleichzeitig müssen Kirk, Picard und Janeway auch gut unterhalten. Und ich weiß, dass viele von euch es genießen, dass es einen Comic gibt, der sich ganz bewusst an keine Regeln des Mainstreams hält.</p>
<p>Denn genau dafür sind wir da. Wir wollen provozierend, kritisch, abgedreht sein und ganz anders, als es unsere kleingeistigen Gegner erwarten.</p>
<p><strong>Also nehmt noch einmal die alten HYDRA-Hefte in die Hand und schaut, was ihr bisher vielleicht übersehen habt und welcher augenscheinliche Unsinn eine tiefere Bedeutung haben könnte.</strong></p>
<p>Micha Schäfer<br />
<em>(November 2024) </em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hydra-comics.de/hydra-was-soll-das-eigentlich/">HYDRA – Was soll das eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hydra-comics.de">Hydra Comics</a>.</p>
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		<title>Comic-Rebellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hydra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 07:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HYDRA-News]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Michael Schäfer Es gibt sie - die mutigen Zeichner und Autoren, die sich den ungeschriebenen Gesetzen der Unterhaltungsindustrie widersetzen und versuchen, ihren Idealen treu zu bleiben. Zwei dieser Künstler sind der legendäre Autor Chuck Dixon und der talentierte, oben abgebildete Zeichner (und Autor) Graham Nolan. Beide haben für die „großen Zwei“ (DC und Marvel) gearbeitet und</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Von <em>Michael Schäfer<br> </em><br>Es gibt sie &#8211; die mutigen Zeichner und Autoren, die sich den ungeschriebenen Gesetzen der Unterhaltungsindustrie widersetzen und versuchen, ihren Idealen treu zu bleiben.<br> <br>Zwei dieser Künstler sind der legendäre Autor Chuck Dixon und der talentierte, oben abgebildete Zeichner (und Autor) Graham Nolan. Beide haben für die „großen Zwei“ (DC und Marvel) gearbeitet und beide bezeichnen sich als „lebenslange Konservative“ und <a href="https://www.hollywoodreporter.com/movies/movie-features/bane-creators-donald-trumps-inauguration-speech-why-they-voted-him-967229/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unterstützen beispielsweise Donald Trump seit Jahren</a>.<br> <br>Viele deutsche Fans sind mit ihren Geschichten aufgewachsen. Als Ende der 1990er-Jahre der Comicmarkt wiederbelebt wurde, wurden auch die großartigen Batman-Geschichten von Nolan und Dixon veröffentlicht. Gemeinsam haben sie den legendären Superschurken Bane geschaffen, den viele von euch aus dem genialen, revolutionären Christopher Nolan-Film „The Dark Knight Rises“ kennen.<br> <br>[Eine deutsche Auswahl der <a href="https://www.comicguide.de/index.php?view=search&amp;type=persons&amp;file=persons&amp;search=Chuck-Dixon&amp;start=0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Comics von Chuck Dixon </a>und hier eine Übersicht der <a href="https://www.comicguide.de/persons/Graham-Nolan" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Werke von Graham Nolan</a>.]<br> <br><strong>Wie der Liberalismus für Superman zu Kryptonit wurde</strong><br> <br>Dixon und Nolan haben sich bewusst von den Mainstreamverlagen und deren woker Agenda getrennt. 2018 veröffentlichte Dixon im <em>Wall Street Journal</em> den Artikel <a href="https://www.wsj.com/articles/dixon-and-rivoche-how-liberalism-became-kryptonite-for-superman-1402265792" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„How Liberalism Became Kryptonite for Superman. A graphic tale of modern comic books&#8216; descent into moral relativism.“</a> (Wie der Liberalismus für Superman zu Kryptonit wurde. Eine grafische Geschichte über den Abstieg moderner Comic-Bücher in den moralischen Relativismus.) Darin beklagt er offen, wie die linksliberale Agenda und linke Redakteure dem Medium Comic schaden und ihre Ideologie unter Jugendlichen verbreiten. Dixon erläutert, wie er sich gegen politische Vorgaben für Künstler gestellt hat und infolge seiner klaren Haltung immer weniger Jobs bekam.<br> <br><strong>Direktvertrieb an die Fans</strong><br> <br>Dixon und Nolan konnten es sich leisten, „gecancelt“ zu werden, die „großen Zwei“ hinter sich zu lassen und eigene Wege zu gehen. Durch ihre vielen Batman-Geschichten und die Schöpfung von Bane hatten sie einen Namen in der Szene und viele treue Fans.<br> <br>Aktuell finanzieren sie ihre Comicprojekte über Crowdfunding-Kampagnen. Eines dieser selbstproduzierten Comics ist „Alien Alamo“. Für die Produktion von „Compass Comics“, dem Eigenverlag von Graham Nolan, wurden im Jahr 2021 bei der Onlineplattform Indiegogo 121.805 Euro eingenommen.<br> <br>Der Science-Fiction-Western über eine Alieninvasion in den 1950er-Jahren in Texas wurde von den US-Fans gefeiert. Sie haben honoriert, dass sich Nolan treu geblieben ist und ohne die politisch korrekten Vorgaben der Großverlage die Geschichten erzählt, die er erzählen will.<br> <br><strong>Eine besondere Ehre</strong><br> <br>Genau deswegen veröffentlichen wir „Alien Alamo“ auf Deutsch. Nicht nur entsprechen Künstler wie Dixon und Nolan der Gründungsidee von HYDRA Comics, sondern es ist eine absolute Ehre, einen Comic von einem Künstler zu veröffentlichen, von dem man bereits so viel gelesen hat und dessen Werke einen seit Jahrzehnten begleiten.<br> <br>Dieser Comic ist nur ein Anfang. Viele große Namen haben die Schnauze vom woken Mainstream voll und gehen eigene Wege. Dabei entstehen unzählige gute Projekte, die nur darauf warten, auf Deutsch veröffentlicht zu werden.<br> <br>Wer „Alien Alamo“ und die bewegende Vater-Sohn-Geschichte darin gelesen hat, weiß, dass für Nolan der Weg in die Unabhängigkeit der richtige war.<br> <br><strong>Es gibt mutige Künstler, und wir holen ihre Werke nach Deutschland!</strong><br> <br>„Alien Alamo“ <a href="https://hydra-comics.de/produkt/graham-nolans-alien-alamo/">kann hier bestellt werden</a>.</p>



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		<title>„Deserteure ins Vorwärts“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hydra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2023 19:52:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HYDRA-News]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Vorwort aus „Fiume oder der Tod“. Fiume Von Carlo Sicuro Einhundert Jahre sind seit dem Abenteuer von Fiume nun vergangen. Ein langer Zeitraum, in dem die Welt in einer wohl nie dagewesenen Geschwindigkeit diverse Ereignisse von epochalem Ausmaß durchlebte (man denke bloß an den Zweiten Weltkrieg, an die Atombombe oder an die Mondlandung). Doch auch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Ein Vorwort aus <a href="https://hydra-comics.de/produkt/fiume/">„Fiume oder der Tod“.</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Fiume</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Von Carlo Sicuro</p>
<p>Einhundert Jahre sind seit dem Abenteuer von Fiume nun vergangen. Ein langer Zeitraum, in dem die Welt in einer wohl nie dagewesenen Geschwindigkeit diverse Ereignisse von epochalem Ausmaß durchlebte (man denke bloß an den Zweiten Weltkrieg, an die Atombombe oder an die Mondlandung). Doch auch vor dem Eindruck all dieser einschneidenden Ereignisse bleibt das Abenteuer von Fiume, so sehr es in zeitlicher als auch in räumlicher Hinsicht begrenzt geblieben sein mag, im Gedächtnis, bringt es auch weiterhin Menschen dazu, darüber zu schreiben, über seine Protagonisten zu forschen und über die einzelnen Sachverhalte rege nachzudenken. Ihren Anteil an diesem Interesse, lassen wir die Einzigartigkeit dieses Abenteuers einmal außen vor, haben gewiss auch die Hauptdarsteller dieses Unternehmens, das heißt: die unmittelbar federführenden Akteure. Da wäre ein Tommaso Marinetti als Begründer des Futurismus und der gleichnamigen Bewegung, der entsprechend seiner Sicht auf die Dinge für die Legionäre D’Annunzios den Begriff der „Deserteure ins Vorwärts“ schuf. Oder ein Guido Keller, der nicht nur aufgrund seiner tollkühnen militärischen Leistungen als Jagdflieger im Ersten Weltkrieg in die Geschichte einging, sondern insbesondere wegen seines provokanten Fluges über den Palazzo Montecitorio, den Amtssitz der Abgeordnetenkammer des italienischen Parlaments, den er aus dem Flugzeug heraus mit einem Nachttopf bewarf. Solch eine spöttische Aktion würde sich wohl noch heute größter Zustimmung erfreuen, bloß müsste man notgedrungen auf eine Drohne zurückgreifen, da es Männer vom Format eines Guido Keller kaum noch geben dürfte. Auch der Schriftsteller Giovanni Comisso wird bis heute als einer der maßgeblichen Protagonisten in Erinnerung gehalten. Gleiches gilt für den Syndikalisten Alceste De Ambris oder für den japanischen Dichter und Schriftsteller Harukichi Shimoi. Man könnte diese Aufzählung weiterführen. Über allen Akteuren steht jedoch Er, der <em>Comandante</em>, Gabriele D’Annunzio, Meister des Wortes und der Tat. Nicht geleugnet werden kann ferner der Einfluss vieler weiterer Persönlichkeiten, die zwar nicht unmittelbar an dem Abenteuer von Fiume beteiligt waren, diesem aber durch ihren Beitrag gleichwohl zu einer größeren Resonanz verhalfen, indem sie sich auf ihre jeweils eigene Art und Weise zu dem Unternehmen hingezogen fühlten und ihre Zuneigung zum Ausdruck brachten. Zu nennen wären Arturo Toscanini, Guglielmo Marconi, Benito Mussolini und viele andere. Fiume blieb auch außerhalb Europas keineswegs unbeachtet. So war es ein gewisser Lenin, der öffentlich bekundete, dass Männer wie D’Annunzio, Mussolini oder Marinetti seiner Meinung nach imstande gewesen wären, in Italien eine Revolution ins Rollen zu bringen. Ausgerechnet Fiume war dabei der erste Staat der Welt, der die Sowjetunion anerkennen sollte – und so verhielt es sich <em>vice versa</em>.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5639" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39.png" alt="" width="1364" height="876" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-200x128.png 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-300x193.png 300w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-400x257.png 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-460x295.png 460w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-500x321.png 500w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-600x385.png 600w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-700x450.png 700w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-768x493.png 768w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-800x514.png 800w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-1024x658.png 1024w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39-1200x771.png 1200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.42.39.png 1364w" sizes="(max-width: 1364px) 100vw, 1364px" /><br />
Als D’Annunzio, an der Spitze seiner Legionäre marschierend, den Startschuss zu diesem Abenteuer gab, war er beseelt vom Gefühl des Irredentismus, der Vereinigung aller italienischen Gebiete in einem Staatswesen. Denn nichts lag ihm ferner als das profane Streben nach Macht und die Befriedigung persönlicher Interessen. Gleiches gilt für die tollkühnen Männer, die seinem Vorbild folgten. Gut möglich, dass jener Gedanke nicht ins Reich der fiktiven Alternativweltgeschichten abgetan gehört, dass Gabriele D’Annunzio wirklich glaubte und hoffte, dass die seinerzeitige italienische Regierung – im Angesicht der geschaffenen Tatsachen – sich damit abfinden würde, dass sie also den Handstreich schlicht hinnehmen würde – ganz nach dem Motto: „Cosa fatta capo ha!“ (dt. „Was sein muss, muss sein!“)!</p>
<p style="font-weight: 400;">Die tatsächlich auf die Übernahme Fiumes folgenden Ereignisse sollten all diese Hoffnungen beiseite fegen, denn die in Amt und Würden befindliche hasenfüßige Regierung sollte sich hüten, sich der „auswärtigen Arroganz“ zu widersetzen (mit dieser Formulierung bezeichnete Alceste De Ambris den politischen Druck der ausländischen Mächte; namentlich dachte er an US-Präsident Wilson).</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5637" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.36.45.png" alt="" width="566" height="488" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.36.45-200x172.png 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.36.45-300x259.png 300w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.36.45-400x345.png 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.36.45-500x431.png 500w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.36.45.png 566w" sizes="(max-width: 566px) 100vw, 566px" /><br />
Nun, hätten die damaligen Vertreter des offiziellen Italien den Mut aufgebracht, die einmal erfolgte Übernahme von Fiume zu akzeptieren, etwa im Namen der Realpolitik, dann wäre die Stadt mit Sicherheit Teil des italienischen Staatsgebietes geblieben, und somit hätte alles dort sein Ende gefunden. Tatsache ist aber, dass D’Annunzio in dieser Hinsicht letztlich allein dastand, wenngleich er sich des moralischen Beistandes einiger illustrer Persönlichkeiten sicher sein konnte.</p>
<p>Die Geschichte nahm also eine andere Wendung, obschon das Abenteuer die Genialität des <em>Comandante </em>verdeutlichen sollte, der sich der Aufgabe gegenübersah, ein Staatsgebiet und die dortige Staatsbevölkerung regieren zu müssen. Nach gängigem Völkerrecht waren die Voraussetzungen für die Gründung eines Staates erfüllt. Und so kam es.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Republik am Quarnero beziehungsweise die Freie Stadt Fiume samt Hafen wurde zum Territorium dieses neuen souveränen Staates. Ähnliche Beispiele für die Begründung solcher Stadtstaaten liefert ein Blick ins alte Griechenland und die Konstituierung der <em>Poleis</em>, in denen die Einwohner nicht länger bloße Untertanen waren, sondern mit eigenen Rechten ausgestattete Bürger, die es zu achten galt. Philosophen wie Platon oder, zweitausend Jahre später, Tommaso Campanella mögen abstrakte Idealtypen von Staaten ersonnen haben (Platon in seiner „Politeia“, Campanella in seinem „Sonnenstaat“), doch waren dies bloß dialektische Geistesübungen, die in keinerlei praktische und konkrete Bemühungen überführt wurden. Gleiches gilt für Thomas Morus, der seine Idealgesellschaft in Form einer imaginären Insel namens Utopia zu Papier brachte. Fiume hingegen war echt, nämlich ein souveräner Staat, der tatsächlich konkret zu führen und zu regieren war.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5638" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09.png" alt="" width="877" height="614" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09-200x140.png 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09-300x210.png 300w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09-400x280.png 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09-500x350.png 500w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09-600x420.png 600w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09-700x490.png 700w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09-768x538.png 768w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09-800x560.png 800w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-17.38.09.png 877w" sizes="(max-width: 877px) 100vw, 877px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Wir schreiben das Jahr 1920, und D’Annunzio, der, man muss es so sagen, vor Ideenreichtum sprudelt wie ein reißender Fluss, verfasst seine Carta del Carnaro. Wenn wir so wollen, ist diese Carta ein Spiegelbild seiner Persönlichkeit – und eine Ode an das Leben. Jede Verfassung schützt die Werte und Rechte im Sinne einer Hierarchie des Wesentlichen. In der Carta del Carnaro sollte die Freiheit – nicht die Anarchie – das höchste Gut sein, die insbesondere in Form einer ausgeprägten Volkssouveränität zur Geltung kommen sollte. Der Staat, so D’Annunzio, sei „res populi“ – Sache des Volkes –, in der die „Arbeit, sei sie noch so nieder, wenn wohl ausgeführt, zur Schönheit drängt und die Welt schmückt“. Bemerkenswert sind auch seine Ansichten zur Frage der Staatsbürgerschaft: „[…] für den Ausländer [wird es] zu einem Ehrentitel, die Staatsbürgerschaft zu erhalten, gleich der Zeit, wo es eine Ehre war, unter römischem Gesetz zu leben.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Der von D’Annunzio ausgearbeitete Verfassungstext ist umfangreich, führt die Gedanken seines Verfassers weit aus und ist durchzogen von philosophischen und literarischen<br />
Einwürfen sowie von überwältigender Leidenschaft. Dessen war sich D’Annunzio vollkommen bewusst. Er hielt ferner für zielführend, sich an Alceste De Ambris zu wenden, um der Verfassung eine technischere und weniger literarische Note zu verpassen, ohne dabei die Substanz infrage zu stellen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die finalisierte Fassung, überarbeitet dank der gesetzgeberischen Finesse von De Ambris, darf man wohl mit Fug und Recht als einen modernen Verfassungstext bezeichnen, der insbesondere hinsichtlich der Gewährung von Bürgerrechten überaus fortschrittlich war.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5636" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00.png" alt="" width="1604" height="732" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-200x91.png 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-300x137.png 300w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-400x183.png 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-500x228.png 500w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-600x274.png 600w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-700x319.png 700w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-768x350.png 768w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-800x365.png 800w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-1024x467.png 1024w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-1200x548.png 1200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00-1536x701.png 1536w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.50.00.png 1604w" sizes="(max-width: 1604px) 100vw, 1604px" /><br />
Das Abenteuer von Fiume sollte ein Sammelbecken der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten, Ideen und Haltungen werden – ein regelrechter Schmelztiegel, aus dem sich später auch der historische Faschismus gern reichhaltig bediente, wenngleich die in Fiume zusammengekommenen Bestandteile nicht besonders kompatibel miteinander, geschweige denn homogen waren. Letztere historische Tatsache sollte das Abenteuer von Fiume naturgemäß belasten, führte sie doch dazu, dass spätere Widersacher nur allzu gerne ihre Chance nutzten, um dieses ungeliebte Kapitel nachträglich als eine Art Urübel darzustellen, das unweigerlich in die Katastrophen späterer Jahre münden musste. Ein Urübel also, das die Intelligenzija der Salonlinken ihren Widersachern nicht nur niemals würde verzeihen können, sondern so eifrig wie vorschnell alles daran setzte, das Fiume-Abenteuer in Gänze zu tilgen, indem sie es als einen Staatstreich einiger Glücksritter unter Führung von D’Annunzio abtat. Jedenfalls dauerte die Regentschaft am Quarnero bekanntermaßen nicht allzu lange, denn die italienische Regierung ordnete bereits gegen Ende des Jahres 1920 an, die Stadt durch reguläre Truppen einschließen zu lassen. Die zu Wasser und zu Lande herangeführten Kanoniere und Infanteristen kannten kein Pardon, und so begannen just in den Weihnachtstagen jenes Jahres die Kämpfe um die Stadt, die später unter dem Schlagwort der Blutweihnacht traurige Berühmtheit erlangen sollten. Zwar hatten beide Seiten einige Dutzend Verluste zu beklagen, doch war es insbesondere jene Tatsache, dass dort italienische Brüder blutig miteinander rangen, die den <em>Comandante</em> dazu brachte, seinerseits die Kämpfe einstellen zu lassen, wenngleich seine Legionäre (ihrerseits kriegserfahrene Männer aus den Reihen der Arditi, der Alpini, der Artillerietruppe, der Infanterie, der Grenadiere und der Uskoken) ihm bis zum bitteren Ende gefolgt wären. Eine vergleichbare Situation hatte sich bereits fünfzig Jahre zuvor ereignet. Als italienische Truppen 1870 gegen den Kirchenstaat des Vatikans marschierten, verzichtete Papst Pius IX. auf die Verteidigung, um ein sinnloses Blutbad zu verhindern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach Beendigung der Kampfhandlungen wurde auf eine nennenswerte Bestrafung oder anderweitige Repressalien gegen die Beteiligten am Fiume-Abenteuer verzichtet, und auch D’Annunzio selbst wurde kein Haar gekrümmt.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5634" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08.png" alt="" width="1598" height="710" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-200x89.png 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-300x133.png 300w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-400x178.png 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-500x222.png 500w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-600x267.png 600w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-700x311.png 700w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-768x341.png 768w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-800x355.png 800w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-1024x455.png 1024w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-1200x533.png 1200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08-1536x682.png 1536w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-09-um-11.34.08.png 1598w" sizes="(max-width: 1598px) 100vw, 1598px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Sofern es nun die vorliegende Bildergeschichte betrifft, so handelt es sich von Anfang bis Ende um eine Aneinanderreihung von bewegten Ereignissen, manche dramatisch, andere wiederum tollkühn, spöttisch oder von absoluter Ritterlichkeit. Exemplarisch herauszuheben ist dafür etwa Guido Kellers Rom-Flug, eine Art Abziehbild von D’Annunzios Flugzettelaktion über Wien, bloß dass Keller nicht Flugzettel abwarf, sondern Rosen über dem Quirinalspalast und dem Vatikan sowie einen … nun ja, einen Nachttopf über dem Palazzo Montecitorio. Eine für ihn ebenso typische Aktion: der Diebstahl eines Schweinchens, das er sich schnappte, nachdem er seine Maschine auf der Wiese eines Bauernhofes gelandet hatte. Erheiternd auch der Raub zahlreicher wertvoller Hengste des italienischen Heeres, das Fiume belagern sollte und zur Abwendung weiteren Übels mit der Rückerstattung in Gestalt einer entsprechenden Anzahl Pferde entschädigt werden musste, wobei es sich dabei um Gäule fortgeschrittenen Alters handelte. Mit derlei Anekdoten könnte man wohl ewig fortfahren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nun, es drängte sich förmlich auf, ein derartiges historisches Ereignis hundert Jahre später in Form eines Comics aufzuarbeiten. Die Geschichte um die Ereignisse von Fiume wurde zur Legende. Zu einer Legende gewiss, von der die überlieferten Geschichten auch wahr sind. Mithin kann man wohl sagen, dass die Form des Comics das Mittel der Wahl ist, um die Ereignisse jener Zeit auch entsprechend bebildert überliefern zu können. Auf eine ähnliche Idee kamen einst bereits die alten Ägypter, denken wir nur an die Wandmalereien, wie wir sie aus den ägyptischen Grabmalen des Altertums kennen. Selbst heute behauptet sich das Genre der Comics auf seine Art gegenüber modernen Darstellungsformen – wie etwa der Fotografie oder dem Film –, die es nicht wie ein Comic vermögen, die Ereignisse und deren inneren emotionalen Wert auf solch effiziente Art und Weise zu vermitteln. Denn das Comic schafft es dank seiner Mischung aus Umgebungszeichnungen, der Anordnung der emotionalen Ebene seiner Figuren und der auf das Wesentliche verdichteten Textbeigabe, den Leser so sehr in seinen Bann zu ziehen, dass man glaubt, die Ereignisse virtuell noch einmal mitzuerleben, die in Form der Bildergeschichte so einzigartig beschrieben und erzählt werden. Selbstverständlich eignet sich das Medium des Comics nicht für jede Geschichte gleich, und gewiss gibt es Dinge, die in anderen Darstellungsformen besser vermittelt werden können. All das etwa, das bloß Gedankenspiel, nur theoretisches – abstraktes – Konzept bleibt, eignet sich nicht für das erzählerische Format einer Bildergeschichte. Abstrakte Kategorien in Form eines Comics entsprechend darzustellen, etwa die Moral, das Gute oder Böse oder andere philosophische Bezugsgegenstände, ist unmöglich. Sie lassen sich in Form von Bilderserien oder reduziert auf Sprechblasen nicht adäquat übertragen. Comics sind nicht gemacht für jene Abenteuer des Gedanklichen. Comics sind vielmehr jenes außergewöhnliche Medium, um tatsächliche Abenteuer zu erzählen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Doch kehren wir zurück nach Fiume. In und zu Fiume gibt es nichts zu erfinden, denn es handelt sich um eine wahre Begebenheit und eine überaus authentische Erzählung. Und die Vielzahl der erzählenswerten Ereignisse ist so einzigartig und vielfältig, dass selbst der fantasiebegabteste Autor wohl seine Schwierigkeiten hätte, sie in solch einer Fülle zu erfinden. Vorliegend ging es für die Zeichner Mauro Vecchi und Yildirim Örer also darum, die Gesamtgeschichte, ihre Persönlichkeiten und Szenerien grafisch aufzubereiten und so der erzählerischen Handlung aus der Feder des Historikers, Schriftstellers und Erzählers Manlio Bonati eine bildliche Interpretation zu verleihen. Das Gesamtwerk beruht auf der Grundlage dokumentierter historischer Tatsachen, die um einige kleinere Aspekte ergänzt wurden, in denen die Autoren ihre künstlerische Freiheit dazu nutzten, die historischen Tatsachen launig einzubetten. Und wenngleich davon nicht alles ganz der historisch dokumentierten Wahrheit entspricht, so hätten all die kleinen und feinen Ergänzungen doch genau so passierensein können. Jene Einzelbilder, die den <em>Comandante</em> beim … nennen wir es: Entspannen … zeigen, mögen nicht ganz der Überlieferung entspringen. Aber wer würde behaupten, sie seien eine unzulässige künstlerische Veredelung?</p>
<p style="font-weight: 400;">All jene, die ihren Beitrag zu diesem einzigartigen Werk geleistet haben, besitzen die tollkühne Unverfrorenheit, zu glauben und zu hoffen, dass dem Bilderreichen<a href="applewebdata://57FEF8A8-2ADC-4749-BE16-61D581FB2731#_ftn1" name="_ftnref1"><sup>[1]</sup></a> höchstpersönlich dieses Werk nicht missfallen würde.</p>
<p style="font-weight: 400;">_________</p>
<p><a href="applewebdata://57FEF8A8-2ADC-4749-BE16-61D581FB2731#_ftnref1" name="_ftn1"><sup>[1]</sup></a>   Dies ist eine Anspielung auf einen der Spitznamen des Stelio Èffrena, Hauptfigur und <em>Alter ego</em> des Schriftstellers, in D’Annunzios Werk <em>Das Feuer</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hydra-comics.de/deserteure-ins-vorwaerts/">„Deserteure ins Vorwärts“</a> erschien zuerst auf <a href="https://hydra-comics.de">Hydra Comics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verlags- und Lesertreffen: Vienna calling!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hydra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 15:33:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HYDRA-News]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Two, one, zero – der Alarm ist rot, Wien in Not!  Wien in Not – denn die Piefkes sind auf dem Weg an die Donau! Nach zwei erfolgreichen Stationen in Dresden (2021) und dem Spreewald (2022) haben wir uns entschieden, unseren Lesern in Österreich einen Besuch abzustatten. Für uns – die Verlage Hydra, Oikos (Die</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hydra-comics.de/verlags-und-lesertreffen-vienna-calling/">Verlags- und Lesertreffen: Vienna calling!</a> erschien zuerst auf <a href="https://hydra-comics.de">Hydra Comics</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><em>Two, one, zero – der Alarm ist rot,<br />
Wien in Not!</em><em> </em></p>
<p style="font-weight: 400;">Wien in Not – denn die Piefkes sind auf dem Weg an die Donau! Nach zwei erfolgreichen Stationen in <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TD58IK6r-Lc" target="_blank" rel="noopener">Dresden</a> (2021) und dem<a href="https://www.youtube.com/watch?v=sbknS2hf5u4" target="_blank" rel="noopener"> Spreewald</a> (2022) haben wir uns entschieden, unseren Lesern in Österreich einen Besuch abzustatten. Für uns – die Verlage Hydra, <a href="https://die-kehre.de/" target="_blank" rel="noopener">Oikos (<em>Die Kehre</em>)</a> und <a href="https://www.jungeuropa.de/" target="_blank" rel="noopener">Jungeuropa</a> – und unsere Autoren und Künstler geht es also im April nach Wien, in das organisatorische und kulturelle Herz der Alpenrepublik.<span id="more-5066"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Das Setting bleibt auch in Österreich wie gewohnt: ein gemischtes, uns teils „unbekanntes“ Publikum, zusammengesetzt aus der Leserschaft dreier unterschiedlich angelegter Projekte; ein Fokus auf Geselligkeit, gute Gespräche und das Vernetzen mit dem Gegenüber; Lesungen statt einer Flut an Vorträgen; zudem offene Podiumsdiskussionen unter Beteiligung des Publikums. Ich kann Ihnen schon jetzt versprechen: Wien wird denkwürdig!</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><em>Aufgepasst! Dieses Jahr werden wir gleich zwei Verlagstreffen veranstalten! Am 10. Juni 2023 treffen wir uns in Mainz. Informationen folgen in den nächsten Wochen. Die Anmeldung ist noch nicht möglich.</em></strong></p>
<h3 style="font-weight: 400; text-align: center;"><strong>Alle Daten zur Veranstaltung in Wien</strong></h3>
<p style="text-align: center;">22. April 2023 in Wien<br />
Einlass ab 13:30 Uhr (Ende der Veranstaltung gegen 20:00 Uhr)<br />
Kosten: 30 Euro (Jugendticket für Schüler und Studenten), 40 Euro (Normalpreis), 70 Euro (Fördererticket)<br />
Enthalten sind der Eintritt zur Veranstaltung, das Redner- und Vortragsprogramm sowie ausreichend Häppchen; Getränke müssen selbst bezahlt werden!</p>
<p>Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt – unter Angabe des vollständigen Namens, der Adresse, der Telefonnummer und des Ticketwunsches („Jugend“, „Normalpreis“ oder „Förderer“) – per E-Mail an <a href="mailto:info@oikos-verlag.de">info@oikos-verlag.de</a>.</p>
<p>Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine Bestätigung mit den Zahlungsdaten für Ihr Ticket. Erst nach Eingang Ihrer Zahlung erhalten Sie dann die verbindliche Bestätigung Ihrer Anmeldung. Denn so ist es für alle am einfachsten: Wir haben unsere Kosten (und nicht mehr!) gedeckt, Sie haben eine verbindliche Zusage für einen der ohnehin knappen Plätze.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;"><em>Für jeden Erwerb eines Förderertickets sind wir dankbar! Denn jeder, der es sich leisten kann und will, übernimmt damit das Ticket für einen jungen Schüler oder Studenten, der auf den Taler noch achten muss.</em><strong> </strong></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;"><strong>Die Anmeldung ist offen bis zum 16. April 2023. Danach können keine Anmeldungen mehr registriert werden</strong><strong>.</strong></p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Das Programm</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Das konkrete Veranstaltungsprogramm wird erst vor Ort ausliegen. Klar ist schon jetzt: Verkaufsstände der Verlage (und des Künstlers Wolf PMS) erwarten Sie, und es wird Lesungen, Signierstunden, Vorträge und Podiumsdiskussionen geben. Geplant ist die ganze Veranstaltung jedoch auch dieses Jahr wieder explizit als Lesertreffen. Das heißt, dass genug Zeit vorhanden sein wird, um sich auszutauschen, mit Autoren und Referenten zu sprechen sowie den Tag bei einem kühlen Getränk zu genießen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Jungeuropa Verlag hat zwei Lesungen vorbereitet: Auf vielfachen, energischen Wunsch der österreichischen Kunden wird John Hoewer aus dem „Wien-Kapitel“ seines erfolgreichen Romans <em>EuropaPowerbrutal</em> lesen. Doch damit nicht genug: Volker Zierke hat eine echte Premiere vorbereitet! Er wird in Wien erstmals aus seinem noch unfertigen neuen Roman lesen, der kommendes Jahr erscheint.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir haben wieder alles im Gepäck, was der nonkonforme Comic-Fan begehrt. Allen voran unsere <a href="https://hydra-comics.de/produkt/nemmersdorfhc/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="https://hydra-comics.de/produkt/nemmersdorfhc/">edle Hardcover-Ausgabe von „Oktober 44: Die Befreiung von Nemmersdorf“</a>, die in der nächsten Woche bei uns eintrifft. Natürlich haben wir auch unsere aktuelle <a href="https://hydra-comics.de/produkt/hydra-comics-3-helden/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="https://hydra-comics.de/produkt/hydra-comics-3-helden/">Heldenausgabe von HYDRA COMICS</a> dabei und signierte Originale, die es nur bei Veranstaltungen gibt. Zudem gibt es einen exklusiven Einblick in die kommenden Projekte.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wir freuen uns darauf unsere österreichischen Leser kennenzulernen.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hydra-comics.de/verlags-und-lesertreffen-vienna-calling/">Verlags- und Lesertreffen: Vienna calling!</a> erschien zuerst auf <a href="https://hydra-comics.de">Hydra Comics</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was für ein Ritt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hydra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 10:59:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cancel Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-News]]></category>
		<category><![CDATA[HYDRA-News]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 25. November 2020, der 50. Todestag der Jahrhundertgestalt Yukio Mishima, war der offizielle Start unseres nonkonformen Comicverlags und der Beginn eines einzigartigen Projekts. Wir wussten, dass wir eine riesige Lücke in der deutschen Comicszene schließen würden, aber dass nach sechs Monaten jeder in der Szene HYDRA COMICS kennt und entweder respektiert oder abgrundtief verachtet,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hydra-comics.de/was-fuer-ein-ritt/">Was für ein Ritt</a> erschien zuerst auf <a href="https://hydra-comics.de">Hydra Comics</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der 25. November 2020, der 50. Todestag der Jahrhundertgestalt <a href="https://hydra-comics.de/produkt-kategorie/yukio-mishima/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yukio Mishima</a>, war der offizielle Start unseres nonkonformen Comicverlags und der Beginn eines einzigartigen Projekts. Wir wussten, dass wir eine riesige Lücke in der deutschen Comicszene schließen würden, aber dass nach sechs Monaten jeder in der Szene HYDRA COMICS kennt und entweder respektiert oder abgrundtief verachtet, hätten wir nicht gedacht.</p>
<h3><strong>Linksliberale Geburtshelfer</strong></h3>
<p>Warum wir HYDRA COMICS gegründet haben, dürfte bekannt sein. Wer es noch nicht weiß, kann es <a href="https://hydra-comics.de/verlag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier nachlesen</a>. Kurz gesagt: Wir wollen einfach die Comics machen, die uns gefallen – ganz ohne aufgezwungene Ideologien. <strong>Comics, aber normal.</strong></p>
<p>Dass die kleine, laute Blase an „woken“ Szenevertretern jammern wird, war uns klar und vollkommen egal. Aber dass sie zu unseren besten PR-Leuten mutieren, war nicht eingeplant. Am 23. Februar veröffentlichte der Blogger Emanuel Brauer <a href="https://www.bizzaroworldcomics.de/2021/02/statement-zur-neuen-comixene-ausgabe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein Statement</a> und schrieb, dass er nicht mehr bereit ist für das wichtigste Comicfachmagazin, <a href="https://www.comixene.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die <em>Comixene</em></a>, zu schreiben, weil im Heft #138 auf unser <a href="https://hydra-comics.de/produkt/hydra-comics-1-politisch-unkorrekte-bildgeschichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erstes Comic</a> und unsere bloße Existenz hingewiesen wurde. Brauer, der anscheinend die letzten 20 Jahren Kommunikationswissenschaften und jede bisherige Diskussion im Internet verschlafen hat, trat damit eine Welle der Aufregung und Solidarität los. Viele alte Szenegrößen hätten sich wohl nie mit unserem Projekt beschäftigt und solidarisiert, wenn es nicht den von Brauer und seinem kleinen Umfeld initiierten Shitstorm gegen die <em>Comixene</em> geben hätte. Das zweitwichtigste deutschsprachige Comicmagazin, <em>Alfonz – der Comicreporter</em>, fasst den ganzen Vorgang in seiner aktuellen Printausgabe (2/2021) im Artikel „Die Asozialen Medien“ zusammen und unterstellt den keifenden linksliberalen Dauerbesorgten, dass auch finanzielle Interessen bei dem sehr lauten Verkünden von besonders „woken“ Positionen eine Rolle spielen könnten und man das Anwachsen der Patreon- und PayPal-Konten immer fest im Blick hat. Eine interessante Schlussfolgerung. Viele Links, Post und Podcasts zu dem ganzen Vorgang findet ihr auf <a href="https://t.me/hydracomicsDD" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unserem Telegram-Kanal</a>.</p>
<h3><strong>Cancel Culture und ihre Grenzen</strong></h3>
<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-2664" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/12/Comics-vs-Gleichschaltung.png" alt="" width="189" height="217" />Am liebsten wäre es den bigotten Schreihälsen, wenn wir wieder verschwinden oder zumindest überall verbannt werden würden – doch über diesen Punkt sind wir schon lange hinaus. Denn am Ende haben wir die Kunstfreiheit auf unserer Seite – und es geht verdammt nochmal auch nur um Comics. Ironie pur, dass gerade vermeintlich Linke nach einem neuen „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Comics_Code" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Comics Code</a>“ (Zensurbehörde der Comicindustrie von 1954 bis 2011) schreien.</p>
<p>Sie stehen vor dem gleichen Problem wie alle Verfechter der Cancel Culture: Entweder fordert man den kompletten Ausschluss bestimmter Künstler und thematisiert das immer wieder öffentlich („Das darfst du nicht!“/“Das muss Folgen haben!“/“RAUSCHMEISSEN!“) oder man verhält sich öffentlich zurückhaltend, was der anderen Seite aber die Freiheit lässt, ihrer Arbeit nachzugehen.</p>
<p>Fakt ist: Unserem <a href="https://hydra-comics.de/verlag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gründungsauftrag</a> sind wir bereits jetzt gerecht geworden und werden weiter an einer Comic- und Kunstszene arbeiten, in der das Talent eines Menschen über einer vom Mainstream verordneten Ideologie steht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was bisher geschah…</strong></h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1784" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/06/hydra_person-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/06/hydra_person-169x300.jpg 169w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/06/hydra_person-200x356.jpg 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/06/hydra_person-400x711.jpg 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/06/hydra_person.jpg 450w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" />Zwei eigene Produktionen haben wir bereits auf den Weg gebracht – <a href="https://hydra-comics.de/produkt/hydra-comics-1-politisch-unkorrekte-bildgeschichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HYDRA COMICS #1</a> und den Comicroman <a href="https://hydra-comics.de/produkt/comicroman-yukio-mishima-der-letzte-samurai/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yukio Mishima – Der letzte Samurai</a> – eine weitere ist <a href="https://hydra-comics.de/staatlich-zensierte-comics/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bereits zensiert</a>. Wir haben in unserem Shop nonkonforme Comicverlage zusammengefasst – aktuell mit den Comics von <a href="https://hydra-comics.de/produkt/der-vigilant-jahr-2022-zonfeld-comics/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zonefeld Comics</a> und dem <a href="https://hydra-comics.de/produkt/die-abenteuer-von-la-banda-reconquista-3-2-1-peng-deutsche-ausgabe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sprengmeister Verlag</a> – und in den nächsten Tagen kommt noch ein weiterer Verlag hinzu.</p>
<p>Wir haben die Arbeit mit <a href="https://hydra-comics.de/originale/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachwuchskünstlern</a> aufgenommen und gerade unsere <a href="https://hydra-comics.de/produkt-kategorie/kunstdrucke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zweite Kunstdruckreihe</a> auf den Markt gebracht, die neuen Talenten die Möglichkeit für Veröffentlichungen bietet. Bald starten wir auch den Verkauf von Originalen, mit dem Ziel, denen eine Plattform zu bieten, die trotz aller gesellschaftlicher Widerstände nonkonforme Kunst zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben.</p>
<p>Zudem bieten wir <a href="https://hydra-comics.de/category/comicforschung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">alternativen Comicforschern</a> die Möglichkeit, abseits des Mainstreams zu arbeiten und zu veröffentlichen.</p>
<h3><strong>Das erwartet euch</strong></h3>
<p>Wir sind noch immer überrascht und begeistert darüber, wie viele Reaktionen wir bei Künstlern, Gelegenheitslesern und fanatischen Nerds hervorgerufen haben und endschuldigen uns auch, wenn wir nicht immer alles schnell bearbeiten können – denn HYDRA COMICS ist ein Freizeitprojekt vieler liebenswerter, engagierter Köpfe. <strong>(Danke an alle Menschen, die den Laden am Laufen halten!)</strong></p>
<p><strong>Derzeit arbeiten wir an fünf (!) weiteren europäischen Lizenztiteln und zwei eigenen Heften, wovon eins natürlich HYDRA COMICS #2 ist.</strong> Wir werden dabei weiterhin zwei Strategien verfolgen: Einerseits nonkonforme Comics für jedermann produzieren und andererseits Comicromane veröffentlichen, die vergessene Geschichten erzählen und allem widersprechen, was der Zeitgeist uns vorschreiben will. Wir haben für euch ein paar Comicperlen ausgegraben und hoffen, dass unsere wachsende Leserschaft diese schätzen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es waren irre sechs Monate und wir haben Lust auf mehr davon. Einige von uns erfüllen sich mit diesen Comics und Kunstprojekten einen langgehegten Traum. Wer uns auf dieser Reise begleiten will, der kann sich </strong><a href="https://hydra-comics.de/unterstuetzen/"><strong>hier</strong></a><strong> melden und ein weiterer Kopf unserer Hydra werden.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dresden, 25. Mai 2021</p>
<p>Excelsior,</p>
<p>Eure Mannschaft von HYDRA COMICS</p>
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		<title>Wer braucht nonkonforme Comics?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hydra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 18:36:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Folge Kulturlabor, werden politisch unkorrekte Indiecomics vorgestellt. Natürlich sind wir auch dabei. Alle vorgestellten Hefte gibt es auch bei uns im Shop, denn die Comicnerds abseits des Mainstreams halten zusammen. Also schlagt zu, wenn euch das Video gefallen hat. Zur Folge:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Folge <a href="https://www.youtube.com/channel/UCdBFrbDHImCL8Wmgv2iDz2Q" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturlabor</a>, werden politisch unkorrekte Indiecomics vorgestellt. Natürlich sind wir auch dabei. Alle vorgestellten Hefte gibt es auch bei uns im <a href="https://hydra-comics.de/shop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shop</a>, denn die Comicnerds abseits des Mainstreams halten zusammen. Also schlagt zu, wenn euch das Video gefallen hat.</p>
<p>Zur Folge:</p>
<p><div class="fusion-video fusion-youtube fusion-aligncenter" style="--awb-max-width:600px;--awb-max-height:360px;--awb-width:100%;"><div class="video-shortcode"><div class="fluid-width-video-wrapper" style="padding-top:60%;" ><iframe class="fusion-hidden" data-privacy-type="youtube" src="" title="YouTube video player 1" data-privacy-src="https://www.youtube.com/embed/ozX3j5A4WZ4?wmode=transparent&autoplay=0" width="600" height="360" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture;"></iframe><div class="fusion-privacy-placeholder" style="width:600px; height:360px;" data-privacy-type="youtube"><div class="fusion-privacy-placeholder-content"><div class="fusion-privacy-label">Aus datenschutzrechtlichen Gründen benötigt YouTube Ihre Einwilligung um geladen zu werden. Mehr Informationen finden Sie unter <a class="privacy-policy-link" href="https://hydra-comics.de/datenschutzerklaerung/" rel="privacy-policy">Datenschutzerklärung</a>.</div><button data-privacy-type="youtube" class="fusion-button button-default fusion-button-default-size button fusion-privacy-consent">Akzeptieren</button></div></div></div></div></div></p>
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		<title>Zum 50. Todestag: Mishimas Anleitung zur Unsterblichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hydra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 17:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Yukio Mishima ist trotz oder gerade wegen seines enormen Erfolgs als Autor und Regisseur, fester Bestandteil der nonkonformen Pop- und Gegenkultur weltweit. Der Japaner, der viermal für den Literaturnobelpreis nominiert war, in UNESCO-Sammlungen geführt wird und zum Aktivisten und Putschisten wurde, ist wegen seiner kompromisslosen Schriften für viele Konservative und Traditionalisten zu einer vielschichtigen Legende</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Yukio Mishima ist trotz oder gerade wegen seines enormen Erfolgs als Autor und Regisseur, fester Bestandteil der nonkonformen Pop- und Gegenkultur weltweit. Der Japaner, der viermal für den Literaturnobelpreis nominiert war, in UNESCO-Sammlungen geführt wird und zum Aktivisten und Putschisten wurde, ist wegen seiner kompromisslosen Schriften für viele Konservative und Traditionalisten zu einer vielschichtigen Legende geworden. Auch deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dem schwer fassbaren Künstler ein <a href="https://hydra-comics.de/produkt-kategorie/yukio-mishima/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kleines Denkmal zu setzen</a>.</p>
<p>Genau heute vor 50 Jahren betrat Yukio Mishima im Hauptquartier der japanischen Streitkräfte einen Balkon, um zum Aufstand und zur Widereinsetzung des Kaisers aufzurufen. Von den Soldaten verlacht, begab sich Mishima zurück ins Zimmer des Kommandanten, um Seppuku, eine Art des traditionellen Selbstmordes, zu begehen. Genau hier endet der Comicroman, an dem wir beim HYDRA VERLAG gerade arbeiten. Er beginnt in der Nacht zu diesem schicksalhaften 25. November 1970 und zeigt, wie es zum legendären „Mishima-Vorfall“ kommen konnte.</p>
<h3><strong>Comicroman – Der letzte Samurai</strong></h3>
<p>Mit der „Graphic Novel“, wie es in vielen Buchhandlungen und auf Kulturseiten irgendwie entschuldigend heißt, zu Mishimas Leben, Werk und einzigartigem Tod gehen wir auf Spurensuche. Was bewegte einen Mann dazu, von einem der bekanntesten und erfolgreichsten Menschen seines Landes zum Milizionär und glühendenden Patrioten zu werden? Liest man seine Texte, dann war es die Verlorenheit der modernen Welt und der Verfall der Werte und der Schönheit.</p>
<p>Denn Mishimas Welt existierte nicht mehr. Er sehnte sich, wie auch unzählige Menschen heute, nach vergangenen Tagen. Zeiten, in denen Begriffe wie Ehre oder Tradition noch etwas bedeuteten. Zeiten, wie das alte Japan der Samurai oder die verklärte Zeit der jungen Männer, die als <a href="https://hydra-comics.de/produkt/kunstdruck-kamikaze-goettlicher-wind/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kamikaze-Flieger</a> ihr Leben gaben. Das Werk von Mishima ist so vielschichtig, dass die Umsetzung in das Medium Comic eine enorme Herausforderung darstellt. Dennoch ist es dem italienischen Zeichner Massimilano Longo gelungen, die Welt des Ästheten und Perfektionisten Mishima nach 50 Jahren wiederzubeleben.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2474" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-25-um-18.17.09.png" alt="" width="500" height="248" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-25-um-18.17.09-200x99.png 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-25-um-18.17.09-300x149.png 300w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-25-um-18.17.09-400x198.png 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-25-um-18.17.09.png 500w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<h3><strong>Die Herausforderungen</strong></h3>
<p>Die <strong>Widersprüche in Mishimas Leben und Werk </strong> einzufangen stellt auch die Mannschaft vom HYDRA VERLAG vor Herausforderungen. Wie lange haben wir über einen <a href="https://hydra-comics.de/produkt/kunstdruck-mishima-der-letzte-samurai-collage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einzigen Kunstdruck</a> diskutiert, der Mishimas Widersprüche in einem Bild zusammenfassen soll. Seine Besessenheit von Tradition, seine intensive Auseinandersetzungen mit der Geschichte seines Landes und die Widersprüche der Moderne.</p>
<p>Eine weitere Herausforderung ist die <strong>Übersetzung</strong>. Im Comicroman werden einige Passagen aus Mishimas Werken zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt. Während die Kollegen in Italien auf eine breite Palette an Veröffentlichungen zurückgreifen konnten, werden wir an vielen Stellen Neuland betreten.</p>
<h3><strong>Der Band</strong></h3>
<p>Neben den circa 100 Comicseiten besteht der Band aus ausführlichen Begleittexten, die versuchen, das Werk von Mishima einzuordnen. Neben einem Historiker wird auch ein Musiker zu Wort kommen und sich mit Mishima „auf ein letztes Glas Sake“ treffen.</p>
<p>Wir hoffen, dass der Band im Frühjahr 2021 vorliegt, sofern uns die Corona-Krise oder die eigenen Ansprüche keinen Strich durch die Rechnung machen.</p>
<p>Es ist erfreulich, auf wieviel positive Resonanz das Projekt trifft. Jede Vorbestellung hilft uns dabei, die Produktions- und Druckkosten zu stemmen und einen guten Comic abzuliefern, der beweist, wie viel Potenzial in der Kunst- und Kulturszene abseits des Mainstreams steckt.</p>
<p><a href="https://hydra-comics.de/produkt-kategorie/yukio-mishima/"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2289" src="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch.jpg" alt="" width="242" height="344" srcset="https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-200x284.jpg 200w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-211x300.jpg 211w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-400x569.jpg 400w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-500x711.jpg 500w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-600x853.jpg 600w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-700x996.jpg 700w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-720x1024.jpg 720w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-768x1092.jpg 768w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-800x1138.jpg 800w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch-1080x1536.jpg 1080w, https://hydra-comics.de/wp-content/uploads/2020/11/Yukio-Mishima-Ultimo-samurai-CoverDeutsch.jpg 1146w" sizes="(max-width: 242px) 100vw, 242px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hydra-comics.de/zum-50-todestag-mishimas-anleitung-zur-unsterblichkeit/">Zum 50. Todestag: Mishimas Anleitung zur Unsterblichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://hydra-comics.de">Hydra Comics</a>.</p>
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